TAU   
TEACCH -  AFFOLTER - UNTERSTÜTZTE KOMMUNIKATION

Ein Kursangebot für Eltern von Kindern mit Autismus-spektrumsstörungen

Dieses Projekt wird gefördert durch:        drosos (...)
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Kontext und Hintergründe des Projektes

In der Schweiz leiden nach einer Studie von Prof. Hans-Christoph Steinhausen, Leiterdes Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsspital Zürich,0,5 – 0,8 Prozent der Bevölkerung an Autismus-Spektrum-Störungen. Kinder undJugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen haben Probleme, den Alltag zubewältigen, mit der Umwelt zu kommunizieren und Regeln im familiären Zusammenlebenzu verstehen und anzuwenden. Ihre Erziehung stellt für die Eltern eineHerausforderung dar, die sie oft an die psychischen und physischen Grenzenbringt. Herkömmliche Angebote zur Elternbildung können die Fragen dieser speziellenElterngruppe nicht beantworten. Dennoch ist das Angebot an spezifischerElternbildung in der Schweiz bisher allenfalls als marginal zu bezeichnen. Bei einerSuche im Internet finden sich einige wenige Foren zum Austausch unter betroffenen Eltern und Selbsthilfegruppen. Angebote für eine modellübergreifende Elternbildung sind nicht verzeichnet. Dies wird auch in Beratungsgesprächen von denbetroffenen Eltern immer wieder bemängelt.

Eine solche Elternbildung für Eltern von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen
sollte die folgenden Bereiche umfassen:
• Strukturierung des Alltags (Raum; Zeit; Beschäftigung)
• Auseinandersetzung mit Problemen im Alltag (Handlungsplanung)
• Kommunikation
Der TEACCH-Ansatz, das Affolter-Modell® und die Unterstütze Kommunikation bieten
den Eltern in dieser Hinsicht Erklärungsmuster und hilfreiche Strategien zur Bewältigung
ihrer speziellen Erziehungsaufgabe.
Das Projekt TAU – Autismusspezifische Elternbildung - fügt diese Ansätze zu einem
Bildungsanbot für Eltern zusammen.
 


Dieser Kurs wendet sich an  Eltern eines Kindes mit einer Autismus-Spektrum-Störung und bietet diesen eine Form der Weiterbildung an, die auf ihre besondere Familiensituation zugeschnitten ist.
Auf der Basis von verschiedenen Therapien und Förderansätzen werden gemeinsam konkrete Hilfen für den Familienalltag entwickelt.

Alle Ansätze zeichnen sich durch eine grosse Alltagsnähe und Flexibilität aus, die es ermöglichen, die spezifischen Bedürfnisse in der Familie zu berücksichtigen und schnell spürbare Veränderungen im Familienalltag zu erreichen.

Im Verlaufe des Elternkurses steht die individuelle Situation der einzelnen Familie im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihr plant die Kursleitung alternative Handlungs- und Kommunikationsstrategien, die die Familie in ihren Alltag übernehmen kann. Eine Praxiswoche dient dabei als Übungsfeld und für den gegenseitigen Austausch. Der Transfer in Ihren Alltag wird von der Kursleitung durch regelmässige Telefongespräche und Hausbesuche begleitet.
>>weitere Informationen zum Kurs
 
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